Steuern und Zahnbehandlung

Mit Zahnersatz kann man Steuern sparen

Ausgaben für z.B. Zahnimplantate, Zahnkronen oder Zahnfüllungen können sich steuermindernd auswirken. Sie können als "Außergewöhnliche Belastungen" in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden.

Voraussetzung ist, dass diese Aufwendungen nicht z.B. durch die Krankenversicherung oder Beihilfen des Arbeitgebers ausgeglichen wurden.
Nur die Aufwendungen, die die "zumutbare Belastung" nach §33 Abs.3 EStG übersteigen, gelten als "außergewöhnlich Belastungen".

Die zumutbaren Belastungen betragen zwischen 1% und 7% des
Jahreseinkommens (Gesamtbetrag der Einkünfte gemäß §2 Abs.3 Satz 1 EStG),
je nach der Höhe des Einkommens, der Zahl der Kinder und der anzuwendenden Tabelle (Grund- oder Splittingtabelle).

 

Hierzu ein Beispiel:

Aufwendungen für Zahnersatz u.ä. 550 €
Familienvater (Alleinverdiener) mit drei Kindern und einem Monatseinkommen von 2.000 €.

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
2.000 € * 13 (Anzahl der Monatsgehälter)
= 26.000 €
abzüglich Werbungskosten -    1.044 €
Gesamtbetrag der Einkünfte = 24.956 €
A
Aufwendungen für Zahnersatz: 550 €
abzüglich zumutbare Belastung 1% 249 €
außergewöhnliche Aufwendungen 301 €

 

In diesem Beispiel würde die Steuerersparnis ca. 65 € (21,6%) betragen.

 

http://www.zahnaerztekammer-sh.de/hotline/steuern.htm